Fragen der Oberhessischen Presse zur Kommunalwahl

„Was möchten Sie gegen Leerstände in den Stadtteilen unternehmen?“

Peter Hartmann (CDU): Seit 2012 ist es uns gelungen, den Bevölkerungsrückgang zu stoppen. Wir wollen weiterwachsen. Dazu gehört, dass wir weiter bedarfsgerecht in allen Stadtteilen Neubaugebiete ausweisen. Wichtig ist aber auch, die Dorfkerne zu erhalten und deren Attraktivität zu erhöhen. Wir setzen auf unser Projekt mit dem Landkreis, der Denkmalagentur, zur Vermarktung leerstehender Fachwerkhäuser und damit zur Belebung der Dorfkerne. Die Anforderungen des Denkmalschutzes machen die Entscheidung zugunsten eines Fachwerkgebäudes aber nicht immer leicht. Hinzu kommen hohe Sanierungskosten und wenig Freiraum um das „neue“ Eigenheim herum. Wie wichtig dieser ist, sehen wir gerade jetzt in der aktuellen Pandemie. Das alles zusammen kann aus dem Traum vom Fachwerkhaus für den Normalverdiener schnell einen Alptraum werden lassen. Wir sind der Auffassung, dass zur Beseitigung von Leerständen auch gehören muss, wirtschaftlich nicht mehr zu vermarktende Fachwerkgebäude abzureißen, um durch die so gewonnenen Freiflächen die Attraktivität des leerstehenden Nachbarhauses zu erhöhen. „Aus zwei mach eins“. So entsteht in den Stadt- und Dorfkernen „frische Luft zum Atmen“ und neues „Grün“ in den alten Ortskernen.

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