Anschluss der Stadtteile Albshausen und Josbach an den Fernradweg R6

Schon seit vielen Jahren besteht seitens der Einwohnerinnen und Einwohner von Albshausen und Josbach der Wunsch, eine Anbindung an den Radweg R6 zu erhalten. Wie Bürgermeister Michael Emmerich (CDU) kürzlich in einem Pressetermin erläuterte, zeichnet sich jetzt eine Lösung ab. So kann es durch den Einsatz unseres Bürgermeisters zusammen mit dem Ersten Stadtrat Manfred Günther (SPD) zu einer Finanzierung des Projektes zu 100% durch das Land Hessen und den Bund kommen. Nach einer ersten Schätzung könnten sich die Baukosten für die ca. 6 km lange Strecke zwischen 3,5 – 4,5 Millionen Euro belaufen.

Voraussetzung ist, dass sich die Stadt Rauschenberg gegenüber Hessen Mobil verpflichtet, Planung und Umsetzung des Radwegebaus in eigener Regie durchzuführen.

Die ersten Vorplanungen bestehen bereits und sehen vor, den Radweg von Albshausen entlang der B3 zum Kreisel zwischen Halsdorf und Ernsthausen zu führen. Von Josbach aus soll die Strecke bis dort über bestehende Wirtschaftswege verlaufen. Neben der Anbindung an den R6 in Richtung Gemünden (Wohra) bzw. Rauschenberg und Kirchhain für Freizeitradler, wäre dann auch die Mittelpunktschule Wohratal für Schülerinnen und Schüler aus Albshausen und Josbach über den neuen Radweg gefahrlos erreichbar. Da die Streckenführung über Wohrataler Gemarkung verläuft, ist für die Durchführung des Projektes die Einverständnis seitens der Gemeinde Wohratal zu den Planungen erforderlich.

Im nächsten Schritt müssen nun die Parlamente von Rauschenberg und Wohratal dem Projekt zustimmen. Diesbezügliche Sitzungen sind für den September vorgesehen.

Zur konkreten Umsetzung der Planungen wird es danach in beiden Kommunen erforderlich sein, noch die Flächen für den späteren Trassenverlauf des Radweges zu erwerben.

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